BMW R80 Paris-Dakar

Es gab damals nur eine Steigerung: Ein aufgebohrter 1000ccm Motor, eine Sitzbank die für die komplette Reichweite des Tanks gut war, eine Gepäckbrücke, die alles aufnahm was man in 3 Wochen Urlaub so brauchte, und eine Verkleidung, hinter der man auch im Dauerregen nicht an den Verkauf des Motorrades dachte.

BMW R80 G/S

Es mußte irgendwann dann doch eine Reiseenduro sein. Superténéré, Tuareg, Africa Twin oder DR Big? Beim BMW Händler im Nachbarort stand dann eine BMW R 80 G/S mit Lampenverkleidung und einem 32ltr. Tank. Der Händler gab auf die Frage nach einer Probefahrt damals zur Antwort: „Glauben Sie, dass ich Ihnen ein defektes Motorrad verkaufe? Entweder Sie wollen eine BMW oder Sie wollen keine…“ Bei der Probefahrt fiel die Entscheidung: Nie wieder einen Japaner. Trotz geringerer Leistung, trotz höherem Verbrauch, trotz „Gummikuheffekt“. Am Nordkap, in Schottland oder Irland war dann klar warum es immer wieder eine BMW sein wird.

Honda XBR 500

Neuer Arbeitgeber und Firmenwagen. Und um den Rabatt bei der Kfz-Versicherung nicht zu verlieren, wurde die Honda XBR 500 gekauft. Ein 4-Ventil Parallel-Twin Viertaktmotor, im Design der alten britischen Straßeneinzylinder. Wenn man allein fuhr, waren die 44PS einigermaßen ausreichend, zu zweit machte das Fahren durch die gebeugte Sitzposition und die schmale Bank auf die Dauer keinen Spass. Aber der Klang war Spitze.